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Führungen


Regensburg entdecken – persönlich, charmant, individuell
Regensburg entdecken – persönlich, charmant, zeitlos, individuell

Der Klassiker!

  • Regensburg – eine historische Stadt erleben

Egal, wie lange Ihr Aufenthalt in Regensburg dauert – ein paar Stunden, ein paar Tage oder ein ganzes Leben – egal ob als Tourist oder Einheimischer: Eine Führung durch die Altstadt muss man einfach gemacht haben, zur Orientierung, zum Kennen- und zum Liebenlernen, zum Genießen! Schlendern Sie in Begleitung sachkundiger Gästeführerinnen und Gästeführer durch die engen Gassen und über die weiten Plätze, lernen Sie Geschichte und Geschichten einer zweitausend Jahre alten Stadt kennen, schnuppern Sie das Flair der „nördlichsten Stadt Italiens“.

Foto: Nicole Litzel

750 Jahre gotischer Dom Regensburg

  • Mittendrin und drumherum - Stadtgeschichte(n) zu 750 Jahre Dom

Kathedrale, Zentrum des Bistums und gotisches Meisterwerk: Seit 750 Jahren steht der gotische Dom St. Peter mitten in Regensburg und zieht die Blicke nach oben. Doch was tat sich in all dieser Zeit im Umfeld? Wie war die politische Bedeutung dieser Großbaustelle? Wo finden sich Reste der mächtigen Bischofshöfe? Auf dieser spannenden Führung lassen sich die einstigen Grenzen des Dombezirks als „Staat in der Stadt“ entdecken. Die Materialbeschaffung und der Gestaltungswille der Steinmetze bis in unsere Zeit werden sichtbar. Neue Hinweise und faszinierende Details machen diese Jubiläumsführung zum Genuss.
Der Rundgang um die Kathedrale herum zeigt verborgene Zusammenhänge auf. Der Dom wird dabei nur von außen besichtigt!

Welterbe Regensburg

20 Jahre UNESCO Weltkulturerbe Regensburg

  • Besucherzentrum Welterbe, Altstadt und mittelalterlicher Festsaal

Im Jahre 2006 wurde der am besten erhaltenen mittelalterlichen Metropole Deutschlands der prestigeträchtige Titel „UNESCO-Weltkulturerbe“ verliehen aufgrund ihres "außergewöhnlichen universellen Wertes" für die Menschheit. Dass die Stadt an der Donau vom 11. bis zum frühen 15. Jahrhundert eine der wichtigsten europäischen Handelsstädte und in alle Himmelsrichtungen vernetzt war, ist noch heute in der Altstadt deutlich ablesbar. Doch war Regensburg im Hochmittelalter nicht nur eine reiche Kaufmannsstadt, sondern auch ein politisches Zentrum Mitteleuropas und in der Neuzeit von 1663 bis 1806 sogar Sitz des Immerwährenden Reichstags. Die Führung kombiniert einen Rundgang zu den wichtigsten Orten in der Altstadt mit einem Abstecher ins Welterbezentrum. Der Besuch eines in Privatbesitz befindlichen Festsaals eines mittelalterlichen Kaufmannshauses mit erst kürzlich entdeckten urbanen Fresken aus der Zeit um 1300 ist als Extra möglich (Individualgruppen hierfür bitte 15 Euro in bar mitbringen). Dieses Angebot ist damit für jede Witterung gut geeignet.

Die Kombi-Führung: Besucherzentrum Welterbe und Rundgang durch die Altstadt 

Das Highlight: der Festsaal eines mittelalterlichen Kaufmannshauses (nach Verfügbarkeit)

St. Katharinenspital

800 Jahre St. Katharinenspital - Die Perle am Brückenfuß

Bestimmt sind Sie schon öfters am Spital vorbeigelaufen. Sie kennen vielleicht den Biergarten und die Brauerei daneben. Das freut. Und vielleicht wissen Sie auch, dass es hier ein Pflegeheim gibt. Aber wie passt das zusammen? Und… ist da vielleicht noch mehr? Das St. Katharinenspital ist älter als der Regensburger Dom und eine Art Mikrokosmos mit sage und schreibe sechs Bereichen: Pflegeheim, Brauerei, Archiv, Pfarrei, Forst, Verwaltung! Lernen Sie das Spital „von innen“ kennen und sehen Sie, was es ausmacht

Bildrechte: Angela und Sarah Valentine
Bildrechte: Angela und Sarah Valentine

Viva la Mama

  • Eine besondere Stadtführung zum Muttertag - oder für Gruppen an einem anderen Tag!

Bei dieser Führung lernen Sie Mütter aus Regensburg kennen, die auf ganz unterschiedliche Weise Geschichte geschrieben haben: Frauen, deren Kinder berühmt wurden, Mütter, deren Ehemänner oder sie selbst auf verschiedenen gesellschaftlichen Ebenen aktiv waren, Frauen aus verschiedenen Epochen, aus armem und wohlhabendem Milieu. Sie erfahren Privates und Persönliches, hören von Freuden, Herausforderungen und überraschenden Lebenswegen – und entdecken, wie das Leben als Mutter die Stadtgeschichte geprägt hat.

Das "document Neupfarrplatz" gibt einen Einblick in das jüdische Leben im Mittelalter
Das "document Neupfarrplatz" gibt einen Einblick in das jüdische Leben im Mittelalter

„Zachor – Erinnere Dich!“

  • Das jüdische Regensburg

Seit dem frühen Mittelalter, etwa seit dem Jahr 1000, waren in Regensburg, der damaligen Groß- und Weltstadt, auch Juden ansässig und aktiv am wirtschaftlichen Gedeihen der Stadt beteiligt. Zeitweise existierte hier eine der größten und bedeutendsten jüdischen Gemeinden in ganz Deutschland. Das jüdische Viertel lag mitten in der Stadt; doch wurde es nach der Vertreibung der Juden 1519 komplett zerstört; heute befindet sich an diesem Ort der Neupfarrplatz. Archäologische Ausgrabungen in den 1990er-Jahren brachten im Untergrund eine Fülle außergewöhnlich gut erhaltener baulicher Überreste zu Tage; ein Teil davon, eindrucksvoll präsentiert, ist im „document Neupfarrplatz“ zu sehen. Doch auch an vielen anderen Stellen in der Stadt ist das jüdische Regensburg mit seinen Spuren in Vergangenheit und Gegenwart lebendig; einen besonderen Akzent setzt dabei die neu erbaute Synagoge (Besuch nur von außen), die 2019 eröffnet wurde.

Hier öffnen sich ansonsten verschlossene Türen für einen Blick dahinter
Hier öffnen sich ansonsten verschlossene Türen für einen Blick dahinter

„Sesam, öffne dich!“

  • Ein Blick hinter Regensburger Fassaden

Sie möchten gerne wissen, was sich hinter den Fassaden der Regensburger Altstadt versteckt? Dann dürfen wir Sie zu einer Entdeckungsreise einladen! Wir schauen abseits der ausgetretenen Pfade durch allerlei Schlüssellöcher und öffnen für Sie Türen, die normalerweise verschlossen bleiben. Der Blick öffnet sich: auf versteckte Kapellen, großzügige Säle, prunkvolle Galerien, uralte Kellergewölbe. Sogar Handwerksbetriebe und Geschäfte, betrieben nach guter, alter Tradition, erwarten Sie. Lassen Sie sich überraschen!

Besuch eines Handwerkers nach Verfügbarkeit!

Von der mittelalterlichen Fragstatt zu Justitia im 19. Jahrhundert
Von der mittelalterlichen Fragstatt zu Justitia im 19. Jahrhundert

„Im Namen des Gesetzes!“

  • Kriminalrecht in alter Zeit

Dass es in Regensburg im Alten Rathaus eine Folterkammer – korrekt ausgedrückt: eine „Peinliche Fragstatt“ – gibt, ist allgemein bekannt. Dass sie etwas mit dem Rechtswesen, und zwar einem für heutige Begriffe grausamen und unmenschlichen Rechtswesen zu tun hat, ebenfalls. Schaurige Verliese, ausgeklügelte Foltermethoden, durch Tortur erzwungene Geständnisse, öffentliche Hinrichtungen, die vom Aufhängen bis zum Vierteilen, vom Köpfen bis zum Rädern reichten: In den Köpfen der Menschen von heute schwirren viele Fantasien herum. Doch was davon ist real und was nicht? Wie muss man sich das Justizwesen in Regensburg in früheren Zeiten, vom Mittelalter bis Anfang des 19. Jahrhunderts, wirklich vorstellen? Welche Strafen gab es für welche Verbrechen? Stimmt das Klischee von der blutrünstigen Gerichtsbarkeit überhaupt? Schuld und Sühne, Folter und Strafe, Hinrichtung oder Freispruch: All das zeichnet die Führung in lebendigen Bildern aus der Vergangenheit nach.

Auch für Kinder gibt es in Regensburg viel zu entdecken
Auch für Kinder gibt es in Regensburg viel zu entdecken

„Ich sehe was, was Du nicht siehst ...“

  • Regensburg für Kids - Spannende Stadtführung speziell für Kinder

Auf geht’s, Kinder! Kommt mit uns auf eine Zeitreise in das Regensburg vergangener Jahrhunderte! In einer Stadt, die fast zweitausend Jahre alt ist, gibt’s jede Menge zu entdecken und anzuschauen. Das älteste Stadttor Deutschlands steht hier. Wer das wohl gebaut hat? Millionäre des Mittelalters errichteten Burgen, deren Türme noch heute hoch in den Himmel ragen. Woher die wohl ihr ganzes Geld hatten? Unser Regensburg ist voll von solchen Geheimnissen, die wir gemeinsam lüften werden. Und es gibt unglaubliche Geschichten zu erzählen, mal lustige, mal nachdenkliche: von wehrhaften Rittern und einem Turnier auf Leben und Tod, von wilden Tieren und Drachen und vielem mehr ...

Regensburg einmal ganz bayerisch entdecken
Regensburg einmal ganz bayerisch entdecken

„Gell, da schaust“

  • Stadtgeschichte in Mundart

Regensburg liegt mitten in Bayern, und wenn man sich die Stadt anschaut, dann gehören dazu nicht nur die Baudenkmäler, sondern auch Einblicke in typisch bayerische Lebensart. Damit Sie da gleich so richtig auf den Geschmack kommen: Wie wär’s denn mal mit einer Stadtführung auf bayerisch? Keine Angst, unsere Gästeführerinnen und Gästeführer kriegen das schon hin, dass sie auch von „Preiß’n“ gut verstanden werden! Zur Not gibt’s einen Intensiv-Sprachkurs.

Regensburg im Umbruch Glanz, Revolution und Aufbruch zur Moderne
Regensburg im Umbruch Glanz, Revolution und Aufbruch zur Moderne

Zeitenwende

  • Umbrüche an der Schwelle zum 20. Jahrhundert - Regensburg um 1900

Von Märchenkönig Ludwig II. bis zum ersten Weltkrieg, von Romantik bis Revolution reicht diese Zeit. Rund 40 Jahre voller Umbrüche, wie sie gravierender nicht sein könnten. Der Niedergang der Wittelsbacher prägte die Epoche in Bayern ebenso wie eine verheerende Pandemie. Aber auch der Aufbruch in die wilden 20er-Jahre mit allen Veränderungen gehört dazu. Am Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die alten Herrscher vom Thron gefegt, der Weg war frei für Frauenrechte, Demokratie und Moderne. Was war los in der kleinen bayerischen Provinzstadt mit der zweitausendjährigen Geschichte? Wer von den alten Monarchen besuchte die frühere Reichsstadt, fand die Revolution hier überhaupt statt und wo hielt die Moderne deutlich Einzug?

Regensburg ist voll von kuriosen und romantischen Liebesgeschichten
Regensburg ist voll von kuriosen und romantischen Liebesgeschichten

Wo die Liebe hinfällt …

  • Die Regensburg-Ver-Führung

Regensburg ist nicht nur eine echt mittelalterliche Schönheit, sondern auch eine wahre Stadt der Liebe. Seit zweitausend Jahren wird hier schon gelebt, geliebt, geheiratet. Es macht deshalb richtig Spaß, auf der Spurensuche nach romantischen Liebesgeschichten und traditionellen Hochzeitsbräuchen durch die engen Gassen zu streifen. Dabei lüftet sich so manches verborgene Geheimnis um die Liebe von Kaisern, Königen, Adeligen, Mönchen und Nonnen. Die Führung wird flugs zur Ver-Führung – besonders geeignet für Hochzeits- und Jubelpaare mit ihren Gästen!

Von Kepler zum Techcampus - die Wissenschaft prägt Regensburg seit Jahrhunderten
Von Kepler zum Techcampus - die Wissenschaft prägt Regensburg seit Jahrhunderten

Wissenschaftsstandort Regensburg

  • Geschichte und Gegenwart

In Regensburg ist die Universität, gegründet 1967, eine erstaunlich neue Einrichtung. Wenn man genauer hinschaut, dann stellt man aber fest, dass die Stadt als Standort von Wissenschaft, Forschung und Lehre trotzdem über eine lange und reiche Tradition verfügt. Ob in mittelalterlichen Klöstern oder in gelehrten Vereinigungen der Aufklärungszeit, ob im Umfeld der jüdischen Talmudschule oder am Hof der Fürsten von Thurn und Taxis: Wissenschaft war hier immer heimisch – mitunter sogar verkörpert durch Gelehrte wie Albertus Magnus, Johannes Kepler und andere. Heute prägen die drei Regensburger Hochschulen den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort, mit ihren rund 33000 Studierenden stellen sie damit rund ein Fünftel der Einwohner:innen.

Kuriose Straßennamen und ihre Geschichte
Kuriose Straßennamen und ihre Geschichte

Von den Krauterern zu den Schoppern

  • Regensburger Straßennamen erzählen

In der Regensburger Altstadt gibt es jede Menge höchst kurioser Straßennamen: Man findet eine „Hundsumkehr“, ein „Kuhgässchen“, eine „Schöne Gelegenheit“, einen „Roten Herzfleck“ und vieles andere mehr. Die Straßen- oder Hausnummernschilder reizen so manchen Hobbyfotografen zum Schnappschuss. Doch welche Geschichten verbergen sich hinter diesen Namen? Manchmal sind sie Jahrhunderte alt und erzählen von früheren Markt- und Stapelplätzen, von ehemaligen Wirtshäusern und Kirchen oder von Berufen, die heute gar nicht mehr existieren. Gerade in Regensburg, mit der großen Menge an mittelalterlichen Straßen und Gassen, lohnt es sich, diesbezüglich auf Spurensuche zu gehen und ins Alltagsleben früherer Zeiten einzutauchen.

Vom Industriegebiet aus dem 19. Jahrhundert zum Wohnquartier
Vom Industriegebiet aus dem 19. Jahrhundert zum Wohnquartier

Vom Schlachthof zum Marina Quartier

  • Ein ehemaliges Gewerbegebiet im Umbruch

Der Bau des städtischen Schlachthofs am östlichen Stadtrand von Regensburg im Jahr 1888 markierte den Beginn der Industrialisierung der Stadt in der sogenannten Gründerzeit. Wenig später folgten die Anlage des Luitpoldhafens und der Zuckerfabrik. Heute haben sich diese Nutzungen weitgehend überlebt; dementsprechend waren die Gebäude und die zugehörigen Grundstücke jahrelang verwaist. In letzter Zeit hat die Stadt Regensburg zusammen mit Investoren neue, dem 21. Jahrhundert angemessene Strukturen entwickelt. Bestehende, teilweise denkmalgeschützte Gebäude wurden umgenutzt und durch neue ergänzt. Aus dem alten Schlachthofquartier ist ein zentrumsnahes Wohn- und Dienstleistungsquartier entstanden – das Marina Quartier. Es ist ein Musterbeispiel für den modernen Strukturwandel, wie er sich in vielen Städten vollzieht. Einen wichtigen Anteil daran hat die Regensburg Tourismus GmbH, die am Ort das Marina Forum, ein Veranstaltungszentrum für Tagungen, Kongresse, Seminare, Konzerte und Feste betreibt und so dem neuen Viertel ein Herz gibt, das schlägt.

Auch abseits der üblichen Besucherrouten gibt es viel zu entdecken
Auch abseits der üblichen Besucherrouten gibt es viel zu entdecken

Vergangenheit + Gegenwart = Zukunft

  • Eine Reise durch die Jahrhunderte bis heute

Wer das UNESCO-Welterbe Regensburg insgesamt kennenlernen möchte, der braucht ein bisschen Zeit. Kein Wunder: Regensburg trägt den exklusiven Welterbe-Titel inzwischen vierfach – für die Altstadt mit ihrem einzigartig dichten Bestand an historischer Substanz, für die Überreste aus römischer Zeit, die zum ebenfalls europaweiten Komplex "Grenzen des Römischen Reichs - Donaulimes" gehören sowie für die beiden zum immateriellen Kulturerbe zählenden Traditionen des Bauhüttenwesens und der Flößerei. Dementsprechend umfasst das Welterbe in Regensburg knapp tausend Baudenkmäler aus einer Zeit von annähernd zweitausend Jahren. Alles ist unmittelbar sichtbar und erlebbar geblieben! Der Weg – zum Teil abseits der üblichen Besichtigungsrouten – führt uns dabei auch an Orte, an denen deutlich wird, wie die Regensburger in der Gegenwart mit dem Erbe der Vergangenheit umgehen, damit es für die Zukunft bewahrt wird. Denn das Welterbe besteht nicht nur aus Baudenkmälern. Die Menschen, die es bewohnen und die sich mit ihm identifizieren, gehören auch dazu!

Brücken gehören zu Regensburg wie seine Flüsse
Brücken gehören zu Regensburg wie seine Flüsse

Über sieben Brücken lass uns gehen ...

  • Stadtspaziergang über die Regensburger Brücken

Wie viele Brücken hat Regensburg? Dieser facettenreiche Stadtspaziergang führt über wenigstens 7 Brücken in der Stadtmitte. Alle diese verbindenden, aber auch trennenden Bauwerke stecken voller Historie, Erinnerungen und Leben. Den Nazis war es verboten im Gleichschritt über die Eiserne Brücke zu gehen. Wird der Grieser Steg als Symbol der Gemeinwesengeschichte der Stadt zwischen Nord und Süd wirklich abgerissen? Welchen skurrilen Zusammenhang gibt es zwischen der Steinernen Brücke und der Nibelungenbrücke und warum sind die Tiroler schuld, dass der Eiserne Steg erst so spät als Ersatzbrücke gebaut wurde? Bei einer einfachen Wanderung durch den schönsten Naturraum der Wöhrdinseln steht auch die Gegenwart und die Zukunft beim „Sieben-Brücken-Blick“ im Mittelpunkt.

Früher bairisch und selbständig, heute Stadtteil von Regensburg: Stadtamhof
Früher bairisch und selbständig, heute Stadtteil von Regensburg: Stadtamhof

Statt am Hoff

  • Das baierische Tor zu Regensburg

Stadtamhof und Regensburg – seit 1924 ist das eine Stadt und seit 2006 gemeinsam UNESCO-Welterbe. Doch früher gab es auf den zwei Seiten der Donau zwei Städte, und die Beziehungen zwischen Regensburg, der Freien Reichsstadt, und dem bayerischen Stadtamhof waren nicht einfach: zwei Konfessionen, verschiedene Kalender, Streit ums Salz und andere Handelsgüter – jede Menge Anlässe für Spannungen und Zwietracht. Auch heute ist der kleinste Regensburger Stadtteil immer noch etwas Besonderes. Auf unserem Weg zu romantischen Ecken abseits des Trubels in der Innenstadt werden Sie viele Geschichten kennenlernen, z.B. wie aus einer ehemaligen Fischer-, Kleinhandwerker- und Brauersiedlung in den letzten Jahrzehnten ein In-Viertel wurde, wie Stadtamhof zur Insel wurde oder warum das Wappen eine bewusste Provokation darstellt. Stadtamhof ist zwar klein, aber der Vorrat an Geschichten bleibt unerschöpflich!

Vom Wetter bis zum Miteinander - Regensburgs Klima mit neuen Augen sehen
Vom Wetter bis zum Miteinander - Regensburgs Klima mit neuen Augen sehen

Stadtklima - eine Wissenstour zum Mitmachen

„Das Klima“ – täglich hören und lesen wir davon. Die Gedanken gehen dann schnell in Richtung Hitze, Wasser und Wetter allgemein. Dies sind natürlich wichtige Themen für eine Stadt, ihre Einwohner:innen und ihre Gäste. Aber ist „Klima“ nicht vielschichtiger? Es geht auch um das Leben in einer Stadt, den öffentlichen Raum, das soziale Klima.

Regensburg - ein begehbares Geschichtsbuch europäischer Architektur
Regensburg - ein begehbares Geschichtsbuch europäischer Architektur

Stadt im Wandel der Architekturepochen

  • Eine historische Stadt wird modern

Die Regensburger Altstadt gibt dem Besucher - abgesehen davon, dass sie einen mit  ihrem besonderen Flair gefangen nimmt - ein perfekt geeignetes Lehr- und Musterbuch der gesamten europäischen Kunst- und Architekturgeschichte an die Hand. Auf engstem Raum findet man herausragende, qualitätsvolle und weitgehend original erhaltene Beispiele sämtlicher wichtigen Stilrichtungen: von der Romanik und der Gotik über Renaissance und Barock bis zum Klassizismus und zum Historismus. Zudem kann man auch einzelne charakteristische Gebäudetypen studieren; sie werden verkörpert durch Kirchen, öffentliche Gebäude und Privathäuser. Im unmittelbaren Vergleich lassen sich die Bauweisen und Bautechniken verschiedener Zeiten studieren - aber nicht nur das. Denn Architektur ist immer auch Weltdeutung und Welterklärung und legt Zeugnis ab, wie Menschen gedacht und gefühlt haben. So entsteht ein Bild vom Zeitgeist der Vergangenheit. Regensburg ist repräsentativ für die europäische Architekturgeschichte - ein wichtiges Argument für den Titel als UNESCO-Welterbe.

Regensburg und die Donau verbunden durch Zeit und Geschichte
Regensburg und die Donau verbunden durch Zeit und Geschichte

Stadt am Fluss

  • Regensburg und die Donau

Regensburg und die Donau – das gehörte von Anfang an zusammen. Wegen der Lage am Fluss wurde die Stadt von den Römern als Militärstützpunkt gegründet, und vom Fluss hat sie über Jahrhunderte hinweg gelebt: Händler, Schiffer und Fischer prägten das Bild. Eine Vielzahl von Erzählungen hat sich bis heute erhalten. Auf der Donau reiste man stromabwärts in ferne Länder. „Ausland“, das war aber auch schon das gegenüberliegende Ufer. Dort lag Stadtamhof, eine eigenständige und für die Regensburger fremde Stadt. „Über die Donau heiratet man nicht!“ hieß es. Heute ist das natürlich ganz anders ...